Solarstrom-Anlagen

Berechnung der Wirtschaftlichkeit von privaten Solarstrom-Anlagen (Photovoltaik-Anlagen) unter Berücksichtigung steuerlicher Aspekte. Die Mehrwertsteuer auf die Anschaffungskosten wird rückerstattet und wird deshalb in der Rechnung als durchlaufender Posten behandelt. Als Maß für die Wirtschaftlichkeit wird die mittlere Rendite (interner Zinsfuß) angegeben.

Die jährlichen Erträge berechnen sich aus der Differenz von Einnahmen und Ausgaben. Die Einnahmen werden aus dem Stromverkauf erzielt, die Ausgaben errechnen sich aus den laufenden Kosten und dem Kapitaldienst. Beim letzteren wird vereinfachend angenommen, dass das Darlehen (z.B. von der KfW) entweder am Anfang oder in der Mitte des Jahres ausbezahlt wurde, abhängig davon, ob die PV-Anlage im ersten oder im zweiten Halbjahr in Betrieb geht.

Der Stromertrag unterliegt regionalen Unterschieden. Im Münchner Raum kann man von mindestens 900 kWh pro kWp installierter Leistung ausgehen. In den nördlicheren Regionen Deutschlands fällt der Ertrag deutlich (bis zu 20%) geringer aus.

Die Inflationsrate geht in die Rechnung ein, weil angenommen wird, dass die laufenden Kosten (Versicherung, Wartung) mit der Inflationsrate ansteigen.

Weiterhin stehen zinsvergünstigte Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Verfügung. Die Darlehen haben Laufzeiten von 10 bzw. 20 Jahren bei bis zu 2 bzw. 3 tilgungsfreien Jahren. Die Zinsbindung beträgt 10 Jahre.

AnlagenleistungkWp
Kosten der Anlage (ohne MWSt.)
1. Darlehen
    Zinssatz (nominal)%
    Zinssatz nach 10 Jahren%
    Auszahlung%
    Bereitstellung%
    LaufzeitJahre
    Tilgungsfreie ZeitJahre
2. Darlehen (gleichbleibende Annuitäten)
    Zinssatz%
    LaufzeitJahre
Inflationsrate%
Zinssatz für Barwertermittlung%
Freiflächenanlage 
Fassadenanlage 
Sonstiges 
spezifischer Stromertrag  kWh/kWpa
Anteiliger Ertrag im ersten Jahr%
Ertragsminderung pro Jahr%
indiv. Steuersatz (i.d.ersten 10 Jahren)%
Steuersatz (danach)%
laufende Kosten % der Herstellungskosten%
 
 

Achtung: Das Ergebnis für den internen Zinsfuß ist in eingen Fällen (z.B. wenn die Anlage weitgehend fremdfinanziert wird) unzuverlässig oder führt auf eine Fehlermeldung �. Ausschlaggebend ist dann der Kapitalwert. Um die Rendite näherungsweise zu bestimmen, kann der Zinssatz für die Barwertermittlung so lange variiert werden, bis der Kapitalwert Null wird