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Beinahe 200 Jahre ist sie mittlerweile alt, die Erfindung die das Leben der Menschen so unvorstellbar erleichtert hat. Nun hat die Europäische Kommission zwei sogenannte Ökoverordnungen beschlossen, welche die Energieeffizienz von Produkten zur Beleuchtung von Gebäuden, Straßen und Industrieanlagen verbessern soll. Diese Maßnahme sieht einen Stufenplan vor, der das Aus der klassischen Glühbirne bedeuten würde. Zunächst wird ab September 2009 der Verkauf von Glühbirnen ab 100 Watt, die nicht mindestens die Energieeffizienzklasse C erfüllen, verboten. Eine klassische Glühbirne hat eine Verlustleistung von 95 Prozent. Von der Energieeffizienzklasse C ist sie damit meilenweit entfernt. Ab September 2010 sollen 75 Watt Birnen aus dem Sortiment genommen werden und ab September 2011 muss auch die 60 Watt Glühbirne dran glauben. Ab September 2012 müssen alle Lampen im Handel mindestens die Energieeffizienzklasse C erfüllen, ab 2016 ist sogar nur noch Energieeffizienzklasse B erlaubt. Angaben der EU-Kommission zufolge sollen diese Maßnahmen bis zum Jahr 2020 Energiesparungen von nahezu 80 Milliarden Kilowattstunden ermöglichen. CO2-Emissionen würden dadurch jährlich um 32 Millionen Tonnen reduziert. Ein normaler Haushalt spart durch die Verwendung von Energiesparlampen, unter Berücksichtigung des höheren Anschaffungspreises, bis zu 50 Euro.
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