Richtig Lüften


An 04.05.09 10:53
Tags: energie sparen

Moderne Gebäude werden möglichst luftdicht gebaut. Durch effiziente Hausdämmung soll ein Wärmeverlust verhindert werden. Da in solchen Gebäuden keine sogenannte Dauerlüftung durch Fugen und undichte Fenster stattfindet, müssen die Bewohner ein bewusstes Lüftungsverhalten an den Tag legen, um Schimmel vorzubeugen. Zudem verbessert richtiges Lüften nicht nur das Raumklima, sondern auch die Energiebilanz.


Die „Fensterlüftung“ in Wohnräumen ist zwar notwendig, jedoch nicht einfach zu dosieren:
Wird nämlich zu wenig gelüftet, verschlechtert sich die Qualität der Raumluft durch den erhöhte Kohlendioxid-Anteil und unangenehme Gerüche. Zudem kann zu geringes Lüften zu Schimmelpilzbefall und daraus resultierenden Bauschäden führen.
Wird dagegen zu viel und zu lange gelüftet, kommt es zu erhöhten Energieverlusten. Zudem erkalten vor allem im Winter die Wände sehr stark und die Feuchtigkeit der Luft kann an ihnen kondensieren. Dadurch entsteht wieder eine erhöhte Gefahr des Schimmelbefalls und resultierenden Bauschäden.

Allerdings können einige Grundregeln beachtet werden:

  • Nach dem Baden oder Duschen sollte die erhöhte Feuchtigkeit direkt weggelüftet werden. Das Fenster wird dabei weit geöffnet, die Tür geschlossen gehalten.
  • Wenn in Schlafräumen das Fenster nachts geschlossen bleibt, sollte zusätzlich zum Lüften in der Früh mehrmals am Tag kurz stoßgelüftet werden.
  • Wäsche sollte nach Möglichkeit nicht in der Wohnung, sondern im Freien getrocknet werden.
  • Ein Hygrometer misst die Luftfeuchtigkeit in Räumen. Zur Vorbeugung feuchter Wände, sollte die Luftfeuchtigkeit  bei 40% bis 60% liegen, jedoch nie dauerhaft unter 30% oder über 70%.