Energiesparen im Winter


An 19.11.09 11:49

Den größten Teil der Wohnnebenkosten machen Strom und Heizung aus, deshalb ist der wichtigste Schritt zum Energiesparen, die Energie besser zu nutzen.

Strom können Sie bei fast allen Tätigkeiten im Haushalt sparen: Achten Sie darauf, dass Topf und Herdplatte den gleichen Durchmesser haben. Und wussten Sie, dass Kochen ohne Deckel dreimal so viel Strom verbraucht. Auch durch das Vorheizen des Backofens verbraucht man bis zu 20 Prozent mehr Energie, also nutzen Sie sie von Anfang an und heizen Sie nur dann vor, wenn es unbedingt sein muss.
Im Winter sollte man auch mit Heizenergie sparsam umgehen, das heißt jedoch nicht, dass man deswegen frieren muss. Achten Sie stattdessen darauf, dass Sie Türen zu nicht beheizten Zimmern geschlossen, sonst gehen Wärme und Energie verloren. Zudem könnten Sie die Raumtemperatur in der Nacht und wenn Sie nicht zu Hause sind um fünf bis acht Grad senken. Trotzdem sollten Sie die Heizung jedoch nie ganz ausschalten, sondern lieber die Temperatur konstant halten, denn einen ausgekühlten Raum wieder aufzuheizen bedarf sehr viel Energie. Im Sommer sollten Sie die Heizung aus- oder auf Sommerbetrieb umschalten.
Wer diese Tipps beherzigt, hat schon mal den ersten Schritt zum Energiesparen geschafft und kann der nächsten Nebenkostenabrechnung gelassener entgegenblicken.



Kürzung der Solarstromvergütung in Deutschland geplant


An 15.10.09 14:00

Derzeit scheinen die Pläne über Subventionskürzungen bei der Solarstromvergütung konkrete Formen anzunehmen. Im energiepolitischen Teil des Koalitionsvertrages heißt es, die Fördersätze für Solarstromsubventionen seien „kritisch zu überprüfen“. Die Befürchtungen der Industrie bewahrheiten sich demzufolge voraussichtlich früher als bisher angenommen wurde.

Bereits wenige Wochen nach der Bundestagswahl scheinen sich Union und FDP einig darüber zu sein, dass Einspeisevergütungen von Solarstrom gedrosselt werden sollen. Das Vorhaben wird mit den gesunkenen Produktionskosten für Photovoltaik-Anlagen begründet. Der Bund der Energieverbraucher warn dagegen: Der Preis für eine Photovoltaik-Anlage sei wesentlich stärker gesunken als ihre Herstellungskosten. Für die Industrie sei das natürlich eine Belastung und auch zu ersten Insolvenzen sei es schon gekommen, gibt man seitens des Bundes für Energieverbraucher zu bedenken.
Der Bundesverband für Solarwirtschaft informiert darüber, dass die Einnahmen durch Besteuerung deutscher Solarstromunternehmer im vergangenen Jahr höher waren, als die Mittel, die in die Solarförderung flossen. Immerhin gab der CDU-Mittelstandspolitiker Michael Fuchs in einem ARD-Interview zu bedenken, dass im Fall einer Drosselung der Vergütungssätze auch in jene Gebiete der Erneuerbaren Energien investiert werden müsse, in denen noch Forschung nötig sei.

 



Preise sinken - noch


An 09.10.09 11:02

Bereits den dritten Monat in Folge können sich Verbraucher über sinkende oder stabile Preise freuen. Vor allem niedrige Energiepreise halten die Lebenshaltungskosten stabil. Doch Experten sagen voraus, damit dürfte es bald vorbei sein.

Verhältnismäßig niedrige Energiepreise haben auch im September für sinkende Lebenshaltungskosten gesorgt. Das Statistische Bundesamt teilte  mit, dass die Verbraucherpreise innerhalb der Jahresfrist um 0,3 Prozent fielen. Mit diesem Ergebnis wurde eine Schätzung, die Ende September abgegeben wurde, bestätigt.
Nachdem sich im Juli die Lebenshaltungskosten zum ersten Mal seit 1987 günstiger wurden, dürften in den kommenden Monaten die Verbrauchspreise wieder steigen. Der Hintergrund ist die Entwicklung des Ölpreises: Im Juli 2008 hatte er ein Rekordhoch bei fast 150 Dollar je Barrel erreicht, derzeit kostet der wichtige Rohstoff nur etwa halb so viel, was etwa die Heizölrechnung drückt. Sobald aber der Ölpreis wieder steigt, wird sich das auch in einem Anstieg der Verbraucherpreise bemerkbar machen.



„Haus und Technik“ in Erfurt


An 14.09.09 09:46

Am Wochenende lockte die „Haus und Technik“ über 5000 Besucher nach Erfurt. Im Fokus der Messe und vor allem auch der Messe-Besucher stand das Thema Energiesparen, gab die Messe AG am Sonntag bekannt.

Mit 170 Ausstellern, waren es am vergangenen Wochenende 30 mehr als im letzten Jahr, die ihre Produkte auf der „Haus und Technik“ in Erfurt anpriesen. Hausbesitzer und Heimwerker suchten hauptsächlich Rat zu energiesparendem Bauen, teilte die Messe AG am Sonntag mit. «Das Interesse an den Themen Klimaschutz und Energiesparen ist groß, allerdings müssen sich Bau und Sanierung rechnen», sagte Messe-Geschäftsführer Johann Fuchsgruber laut Mitteilung. Deshalb informierten Aussteller auch vermehrt über finanzielle Fördermöglichkeiten.



Auf der IFA steht alles im Zeichen des Energiesparens


An 24.08.09 12:54

Vom 4. bis 9. September findet in Berlin wieder die IFA statt. Die Messe im Bereich der Unterhaltungselektronik, Informations- sowie Kommunikationstechnik und, seit 2008 schwerpunktmäßig auch Haustechnik. Im Vordergrund steht in diesem Jahr das Energiesparen im Haushalt.

Das Thema Energiesparen drängt sich derzeit in beinahe jeden Bereich und auch auf der IFA ist das Energiesparen im Haushalt jetzt ein Top-Thema. Allerdings scheint es als gäbe es keine bahnbrechenden Neuerungen zu erwarten. Vielmehr versuchen Hersteller und Entwickler den Energieverbrauch der Haushaltsgeräte im Zaum zu halten. Angaben der Deutschen Energie-Agentur (dena) zu Folge beruhen in Berlin 25 bis 45 Prozent der Stromkosten im Haushalt auf dem Verbrauch der Haushaltsgeräte und dass obwohl ihr Energieverbrauch seit 1998 bereits um rund 70 Prozent gesunken sei. Wer seinen in die Jahre gekommenen Kühlschrank samt Geschirrspülmaschine, Waschmaschine und Trockner gegen moderne Geräte austauscht, könne Jahr für Jahr etwa 300 Euro für Strom und Wasser sparen.



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