Dämmarten

Dämmarten und verwendete Dämmstoffe:


Schalldämmung: Der Begriff Schalldämmung unterscheidet die Trittschalldämmung von der Luftschalldämmung. Wobei erstere die Verminderung von Körperschall meint und letztere die Reduktion von luftübertragenem Lärm.

Wärmedämmung: Die Wärmedämmung reduziert durch die Verarbeitung von Dämmmaterial den Wärmeverlust, der über die Außenbauteile des Gebäudes entsteht.

Außendämmung: Zwischen 25 und 40 Prozent der Heizwärmeverluste entstehen über die Außenwände eines Gebäudes, eine Außendämmung ist somit der wichtigsten Schritt der Hausdämmung. In der Regel erfolgen wärmeschutztechnische Modernisierungen von Außenwänden durch ein Verbundsystem, indem Dämmstoffplatten – meist aus Hartschaum oder Mineralfaser, direkt auf den vorhandenen Putz geklebt werden.

Innendämmung: Aus bauphysikalischer Sicht ist die Innendämmung eine ungünstige Lösung, sie wird in der Regel nur angebracht wenn eine Außendämmung nicht möglich ist, wie zum Beispiel bei denkmalgeschützten Bauten.

Deckendämmung:
Eine Deckendämmung wird von unten durch Verkleben oder Verdübeln an die Decke angebracht und dient neben der Schalldämmung vor allem der Wärmedämmung. Dabei kommen in der Regel Dämmstoffe aus Holzfaser, Styropor oder Hartschaum zum Einsatz.

Dachdämmung:
Wenn das Dachgeschoss eines Hauses nicht genutzt werden soll, ist die einfachste Lösung die Dämmung der obersten Geschossdecke. Soll der Dachboden jedoch ausgebaut werden, ist eine Dämmung der Dachschrägen erforderlich, diese kann nach verschiedenen Konstruktionsprinzipien durchgeführt werden.